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Innere Medizin 1. Februar 2006

Ganzheitliche Denkweisen in der Onkologie

GRUNDLAGEN: Die Entstehung von bösartigen Tumoren ist größtenteils ein noch ungelöstes Rätsel. Die Schulmedizin leistet einen wichtigen Beitrag in Diagnostik und Behandlung solcher Erkrankungen. Ein negatives multifaktorielles Geschehen erscheint plausibel als Auslöser von Erkrankungen. Der ganzheitliche Ansatz in der Behandlung von Krebspatienten stellt sich nicht als Gegensatz dar, sondern soll im Einklang mit der Schulmedizin erfolgen und berücksichtigt stärker ein vielfältiges Entstehungsmuster. METHODIK: Die vorliegende Arbeit fasst wesentliche Erkenntnisse ganzheitlicher Denkweisen in der Onkologie zusammen und bespricht die relevante Literatur zur Prävention, Ernährung und Supplementation, zu diagnostischen Maßnahmen sowie zur Psychoonkologie und symptomorientierten Therapie. ERGEBNISSE: Die angeführten Beispiele und Literaturangaben sollen die Effektivität einer ganzheitlichen onkologischen Behandlung zeigen und die nutzbaren, noch zum Teil unbekannten, Therapieansätze stärker ins Bewusstsein der behandelnden Ärztinnen und Ärzte bringen. Ein gesunder Lebens- und Ernährungsstil, ein angenehmer Arbeitsbereich, Psychohygiene, Energiearbeit und Entspannungsübungen sind nur ein Teil jener Methoden die bereits in der Prävention und Behandlung von Erkrankungen eingesetzt werden können. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Zusammenfassend muss im Gesamtkomplex "Krebserkrankung" der Patient heute als mündiger Partner gesehen werden, der unserer Meinung nach in einer intensiven Aufklärung ein Angebot zur psychischen Bearbeitung möglicher auslösender Ursachen für ihre/seine Krebserkrankung erhält, und mit dieser nach ihrer/seiner persönlichen Entscheidung umgeht.

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