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Innere Medizin 7. Mai 2009

Editorial

Die vielen Säulen in der Onkologie.

Im April 2009 fanden in Salzburg zwei Onkologie-Kongresse statt, die spannende Themen mit sich brachten. Zum einen trafen sich die Onkologen anlässlich der 16. Frühjahrstagung der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie und wenige Tage später zum 7. Österreichischen Kongress „Krebs bei der Frau“. Es ist kein Zufall, dass die Krebsspezialisten oft tagen, denn die Neuerungen in diesem Fach vollziehen sich rasant: Neue prädiktive Marker und molekularbiologische Entdeckungen ermöglichen eine verbesserte Einteilung diverser Tumorentitäten sowie die Einführung neuer Pharmakotherapien. Eine konstante Herausforderung stellt die enge Zusammenarbeit der Ärzte mit der Pflege dar. Dem wurde auf beiden Kongressen in Salzburg Rechnung getragen, indem parallel zum wissenschaftlichen Programm Fortbildungsseminare für das Pflegepersonal angeboten wurden, um die beste Betreuung der onkologischen Patienten auch hier sicherzustellen. Freilich soll dem interdisziplinären Teamgeist nicht nur auf lokaler Ebene gehuldigt werden. So ist den Krebsfachleuten von Schwerpunktkrankenhäusern die Zusammenarbeit mit der Peripherie und den niedergelassenen Allgemeinmedizinern ein besonderes Anliegen. Funktioniert diese gut, profitiert nicht nur der Patient davon, sondern auch das Zentrum und dessen Forschungsarbeit. Nur so kann die derzeitige Dynamik der Wissenserweiterung in der Onkologie auch weiterhin aufrechterhalten werden.

Von Raoul Mazhar Stv. Chefredakteur

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