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Innere Medizin 1. März 2012

Diagnose von Osteoporose beim geriatrischen Patienten: Möglichkeiten und Grenzen

Osteoporose und damit einhergehende Knochenbrüche stellt für den alten Patienten eine Erkrankung mit relevanter Beeinflussung der Lebensqualität, erhöhter Morbidität und Mortalität dar. Therapeutische Ansätze bei Osteoporose, insbesondere medikamentöse Therapien zur Fraktursenkung, werden nur nach vorangegangener Osteoporosediagnostik eingeleitet. Folglich kommt der Osteoporosediagnostik für ein optimiertes Patientenmanagement eine Schlüsselrolle zu. Anamnese, körperliche Untersuchung, planares Röntgen, Osteodensitometrie und ein osteologisches Basislabor stellen die relevanten diagnostischen Methoden zur Diagnostik von Osteoporose dar. Bei speziellen Fragestellungen, wie zum Beispiel der Erkennung von okkulten Frakturen nach Sturzgeschehen, sind gegebenenfalls auch weitere bildgebende Verfahren wie Computertomographie, Magnetresonanz oder die Knochenszintigraphie einzusetzen. Es stellt sich aber die Frage, wie all diese Verfahren beim geriatrischen Patienten effizient in der Diagnostik eingesetzt werden können. Unter besonderer Berücksichtigung klinisch relevanter Fragestellungen werden die unterschiedlichen diagnostischen Methoden bei Osteoporose mit deren Möglichkeiten als auch Limitationen sowie relevante Zielsetzungen der Osteoporosediagnostik bei geriatrischen Patienten dargestellt.

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