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Innere Medizin 1. März 2009

Gesundheitsstatus der Typ-2-Diabetiker in Österreich aus der Sicht einer Qualitätssicherungs-Initiative

ZIELSETZUNG: Ziel dieser Arbeit ist es, die Prävalenz von diabetischen Spätkomplikationen unter österreichischen Patienten mit Diabetes Mellitus Typ 2 anhand von im Rahmen einer Qualitätssicherungs-Initiative gewonnenen Daten zu bestimmen. METHODIK: Analyse der Daten aller Personen mit diagnostiziertem Diabetes Mellitus Typ 2, die in der Datenbank des Forums für Qualitätssicherung in der Diabetologie Österreich (FQSD-Ö) zwischen 1.1.1997 und 1.9.2007 dokumentiert wurden. ERGEBNISSE: Insgesamt wurden 23.641 Patienten mit Typ-2-Diabetes dokumentiert. Die Patienten waren im Schnitt 66,3 ± 11,5 Jahre alt, mit einer Diabetesdauer von 8,0 ± 8,5 Jahren. Von Blindheit waren 0,9 %, von einer Amputation 2,3 %, von Herzinfarkt oder Bypass 12,2 %, von Schlaganfall 8,7 % und von Nierenversagen 0,8 % der Patienten betroffen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Prävalenz der diabetischen Spätkomplikationen in der ausgewerteten österreichischen Population ist hoch, jedoch vergleichbar mit anderen europäischen Ländern. Die Behandlung von Patienten mit Diabetes in Österreich muss weiterhin optimiert werden, um das Auftreten von Spätschäden zu vermindern.

Ivo Rakovac, Johannes Plank, Klaus Jeitler, Peter Beck, Sabine Seereiner, Peter Mrak, Bernd Bauer, Thomas R. Pieber, Wiener Medizinische Wochenschrift 5-6/2009

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