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Innere Medizin 25. März 2009

Trojanisches Mitbringsel

Asiatische Tigermücken erobern über Glücksbambus Europa.

Der seit einigen Jahren etwa als Mitbringsel beliebte Glücksbambus verbreitet offenbar nicht nur Freude, sondern auch die Asiatische Tigermücke.

 

Aedes albopictus gilt als Überträger von Tropenkrankheiten wie Chikungunya- und Dengue-Fieber oder Japan-Encephalitis. Das belegt eine niederländische Studie. Die Stechmückenart, die aus den Tropen und Subtropen Indiens bzw. Südostasiens stammt, ist leicht durch ihre auffälligen Zeichnung zu identifizieren: schwarz-weiß gestreifte Hinterbeine und ein weißer Strich auf dem Rücken und zwischen den Augen. Ist die Mücke einmal eingeschleppt, ist die Bekämpfung ähnlich schwierig wie bei heimischen Gelsen, da sich die Larven praktisch in jeder Pfütze entwickeln können. Einziger Schwachpunkt der tropischen Gelsen: ihre Kälteempfindlichkeit. Die Forscher gehen aber davon aus, dass die Tiere dann überwintern können, wenn die mittlere Durchschnittstemperatur im Jänner über dem Gefrierpunkt liegt. Um eine Einfuhr des Krankheitsüberträgers nach Österreich zu verhindern, fordert die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) verstärkte Einfuhrkontrollen.

APAmed/PH , Ärzte Woche

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