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Innere Medizin 1. Februar 2009

Salmonellosen in Österreich: Situation und Trends

Salmonellen zählen in vielen Teilen der Welt zu den häufigsten bakteriellen Durchfallerregern. Die meisten Infektionen werden von gesunden Tieren über kontaminierte Lebensmittel auf den Menschen übertragen. In Österreich sind wir nach wie vor mit einer 1989 begonnenen Salmonellen-Epidemie konfrontiert, deren Ursache ein sprunghafter Anstieg von Salmonella enterica spp. enterica serovar Enteriditis, einem vorwiegend bei Eiern und Geflügel vorkommenden Serovar, darstellt. Durch Salmonella-Impfungen von Lege- und Masthühnern sowie durch verstärkte Ausbruchserhebungen konnte die Zahl der humanen Salmonellosen in der Zeit von 2002 bis 2007 mehr als halbiert werden. Die Resistenzsituation bei Salmonellen war in den letzten Jahren stabil. Resistenzen gegen Ciprofloxacin und Resistenzen gegen Cephalosporine der dritten Gene ration (Cefotaxim) traten nach wie vor nur sehr vereinzelt auf.

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