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Innere Medizin 1. Februar 2011

Evidenz-basierte Immunmodulations-Ernährung beim kritisch Kranken und Schwerverletzten

GRUNDLAGEN: Immunernährung, sowohl als immun-steigernde (IE) als auch immun-modulierende (IM), besitzt einen wichtigen Stellenwert in der Therapie von kritisch kranken und schwerverletzten PatientenInnen. METHODIK: Übersicht zur Evidenz bezüglich immunmodulierender Ernährung bei kritisch Kranken und Schwerverletzten. ERGEBNISSE: Die positive therapeutische Wirkung der immunmodulierenden Ernährung wird heute besser verstanden, vor allem bei akutem Lungenversagen (ARDS), Sepsis und Schock, wie sie beim schwerkranken Menschen vorkommen. Die Wirksamkeit der Ernährung bei diesen PatientenInnen wurde in Level-I-Evidenz nachgewiesen (U.S. Preventive Services Task Force). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Behandlung Schwerkranker und Verletzter hat sich dahingehend signifikant verändert, dass die Bedeutung der immunmodulierenden Therapie erkannt und umgesetzt werden konnte. Durch eine Biologie-basierte Ernährung unter Berücksichtigung prognostischer Marker (Zytokine etc.) wurden die Ergebnisse bei schweren Erkrankungen deutlich gebessert.

J. Con, B. Joseph, N. Kulvatunyou, A. Tang, T. O\'Keeffe, J. L. Wynne, R. S. Friese, P. Rhee, R. Latifi, European Surgery 1/2011

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