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Innere Medizin 1. Februar 2011

Monitoring der direkten Antikoagulanzien

In den vergangenen Jahren sind eine Reihe neuer Antikoagulanzien, die direkt einzelne, aktivierte Gerinnungsfaktoren der Gerinnungskaskade hemmen, entwickelt worden. Obgleich bei vielen dieser Substanzen keine Notwendigkeit der routinemäßigen Überwachung der Gerinnung besteht, gibt es verschiedene klinische Situationen, in denen ein spezifischer Gerinnungstest verfügbar sein sollte. Die globalen Gerinnungstests reagieren empfindlich auf die direkten Thrombin- bzw. Faktor Xa-Inhibitoren. Allerdings sind die Effekte auf die aktivierte partiale Thromboplastinzeit (APTT) and Prothrombinzeit (PT) nicht linear und in Bezug auf verschiedene Reagenzien heterogen. Demgegenüber zeigen Assays mit chromogenen Substraten eine gute Korrelation zur Pharmakokinetik einer spezifischen Substanz.

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