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Innere Medizin 1. Jänner 2009

Ambulante Raucherentwöhnung: Ein Bericht über 3.260 Fälle

Seit 2001 wird seitens der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse ein 5-wöchiges ambulantes Raucherentwöhnungsprogramm angeboten, dass vom Nikotininstitut an insgesamt 18 verfügbaren Standorten ärztlich betreut wird. Insgesamt konnten bis Mitte 2007 3260 Raucher betreut werden, die während der wöchentlichen Besuche vom medizinischen Personal bei 5 möglichen Konsultationen behandelt wurden. Die Ermittlung des Rauchstatus nach Therapieende mittels Messung des CO Gehaltes in der Ausatemluft erbrachte eine Erfolgsquote (Nichtraucher und reduzierte Raucher) von 70,6 %. Diese warumso höher, je geringer die Abhängigkeit (ermittelt mit dem Fagerström-Test für Nikotinabhängigkeit = FTND) vor Therapiebeginn war. Dennoch konnte selbst bei den stark abhängigen Rauchern (FTND Score 8–10) eine Nichtraucherquote von 33,9 % ermittelt werden. Zudem hatten weitere 27,6 % der Personen dieser Gruppe die Zahl der täglich gerauchten Zigaretten reduziert. Der positive Einfluss von Nikotinersatzpräparaten konnte dadurch gezeigt werden, dass der Anteil der Nichtraucher in dieser Gruppe mit 69,3 % deutlich höher war als bei den Teilnehmern ohne medikamentöse Unterstützung.

Ernest Groman, Astrid Riemerth, Andrea Steiner-Ringl, Irene Veitsmeier, Armin Kroat, Ulrike Kroat, Gerda Bernhard, Wiener Medizinische Wochenschrift

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