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Innere Medizin 1. Dezember 2008

Das sekundäre maligne Lymphödem bei fortgeschrittenen HNO-Tumoren

Das Auftreten von Ödemen bei Patienten mit einer Tumorerkrankung kann vielerlei Ursachen haben. Eine der Möglichkeiten, das maligne sekundäre Lymphödem, stellt für den Patienten eine besondere Belastung dar. In manchen Fällen weist es auf eine Progression der primären Erkrankung. Auch kommt es zu entstellenden körperlichen Veränderungen, die zu dem ohnehin bestehenden Leidensdruck durch die Krebserkrankung eine zusätzliche Belastung bedeuten. Bis heute sind die therapeutischen Ressourcen beschränkt. Aktuell bestehen sie aus physikalischen Maßnahmen und pharmakologischer Therapie. Wir konnten nur wenige aussagekräftige Studien über Effektivität, sehr wenige über kombinierte oder vergleichende Behandlungen finden. Die meisten dieser beschränken sich auf das Management des Armödems nach Brustkrebsoperationen. Auch Möglichkeiten einer routinemäßigen vorbeugenden und begleitenden Therapie werden nur selten dargestellt. In unserem Fallbericht beschreiben wir die erfolgreiche Behandlung eines Gesichtsödems mit Selen und Sandostatin bei einem Patienten mit fortgeschrittenem HNO Karzinom.

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