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Innere Medizin 1. Dezember 2008

Betreuung von Patienten mit HNO-Tumoren aus palliativmedizinischer Sicht

Eine Vielzahl an Patienten mit HNO-Tumoren sind natürlich wie alle anderen malignen Erkrankungen in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Hier betrifft es ihr Äußeres, ihr Gesicht, ihr Erscheinungsbild. Ein Tumor im Gesichtsbereich kann nicht versteckt werden, es ist entstellend, zerfallend und vor allem geruchsbildend. Patienten kämpfen mit dem Rückzug und der Hilflosigkeit ihrer Umwelt, empfinden sich als belastend und in ihrem Mensch-Sein verlassen. Eine operative Therapie – trotz derer vieler – führt in einem späten Stadium nicht zum gewünschten Erfolg. Die Kontrolle der am stärksten belastenden Symptome ist ebenso entscheidend wie die Betreuung der Angehörigen. Wir betreuen immer wieder Patienten mit HNO-Tumoren an unserer Palliativstation, ausschließlich in einem sehr späten Stadium. Alle uns anvertrauten Patienten haben eine schlechte Prognose, Probleme bei der sozialen Integration und Kommunikation und die Notwendigkeit einer verbesserten Symptomkontrolle. Auf die operativen, strahlen- und chemotherapeutischen Möglichkeiten soll an Hand eines Fallberichts eingegangen werden.

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