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Innere Medizin 1. Dezember 2008

Fürsorge und Autonomie – kein Widerspruch

In den letzten Jahrzehnten wird der Patientenautonomie zunehmend mehr Gewicht beigemessen. Dabei wird sie oft als Gegenspieler zur ärztlichen Fürsorge beschrieben. Wie bei einem Patienten, der über ausreichende Einsichts-, Urteils- und Äußerungsfähigkeit verfügt, soll auch die Autonomie des nicht einwilligungsfähigen Patienten gewahrt werden. Zu diesem Zweck wurden in Österreich vom Gesetzgeber die Instrumente Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht gesetzlich geregelt. Diese Instrumente ergeben durch die Kombination mit den Informationen der Angehörigen und der Beratung des fürsorglichen Arztes im Rahmen des integrativen Modells die sicherste Evidenz für den autonomen Patientenwillen. Die Entscheidungsfindung beim einwilligungsunfähigen Patienten wird in der Theorie und an Hand eines Fallbeispiels dargelegt.

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