Guter Schlaf macht mental fit, eine lange Schlafdauer hält die Koronararterien sauber. Das hat eine Auswertung der Studie CARDIA* mit knapp 500 Teilnehmern im Alter von 35 bis 47 Jahren ergeben.
Im Gegensatz zu bisherigen Studien im Zusammenhang von Schlaf und Atherosklerose wurde in der CARDIA-Studie die Schlafdauer nicht per Selbstauskunft der Teilnehmer erhoben. Die Probanden trugen vielmehr ein Gerät, mit dem die Aktivität des Brustkorbs gemessen wurde. Zu Studienbeginn gab es bei den Teilnehmern keine Anzeichen einer Kalzifizierung der Koronarien im CT (JAMA 300, 2008, 2859).
Fünf Jahre später sah das anders aus. Bei mehr als zwölf Prozent (61 Teilnehmer) wurde eine Verkalkung der Koronararterien im CT detek-tiert. Nachdem die Forscher von der Universität von Chicago Faktoren wie etwa Alter, Geschlecht, Rauchen oder Schlafapnoe berücksichtigt hatten, zeigte sich: Eine Stunde mehr Schlaf war mit einem um ein Drittel verringerten Verkalkungsrisiko verbunden. Anders ausgedrückt: Eine Stunde mehr Schlaf reduziert das Atheroskleroserisiko ähnlich wie eine Senkung des systolischen Blutdrucks um 16,5 mmHg.
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