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Innere Medizin 1. Oktober 2008

Variola: zur Geschichte einer museal präsenten Seuche

Variola ist seit nunmehr über 30 Jahren keine endemische Infektionskrankheit. Die Geschichte der verschwundenen Anthroponose und ihrer Bewältigung ist beispielhaft für die Verwobenheit medizinischen Denkens und Handelns mit natürlichen wie kulturellen Gegebenheiten. Variola, wissenschaftlich-technologische Entwicklung, Vakzination und die ihr lange vorangehende Variolation werden anhand historischer Literatur und museal gepflegter Hinterlassenschaften der Auseinandersetzung mit der Seuche betrachtet. Die Sammlung im Pathologisch-anatomischen Bundesmuseum im Wiener Narrenturm reicht von für aktuelle Grundlagenforschung interessanten Präparaten bis zu papierenen Dokumenten. Durch in Wachsmoulagen gegossene klinische Forschung in verschiedenen Wiener Krankenanstalten entstanden um 1900 nicht nur innovative Impfverfahren, sondern auch künstlerische Objekte von bleibendem instruktivem Wert.

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