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Innere Medizin 1. Oktober 2008

Malariologische Basisuntersuchung und in vitro Resistenzprüfung im Distrikt Gulu, Nord-Uganda

Eine umfassende, repräsentative Basisuntersuchung über Malaria wurde in einer Flüchtlingspopulation im Distrikt Gulu im Norden Ugandas durchgeführt. Die Studie schloss 74 Haushalte und 390 Personen ein. Die erfassten Parameter erstreckten sich auf sozio-ökonomische Information, Umwelt, individuelle physische Daten, Malaria und die Arzneimittelempfindlichkeit von Plasmodium falciparum. Die Prävalenz von Infektionen mit Plasmodium falciparum betrug 54.4% mit einer mittleren asexuellen Parasitämie von 229/µl Blut, ein Hinweis auf hyperendemischen Status. P. falciparum zeigte hochgradige Resistenz gegen Chloroquin und Amodiaquin und bereits reduzierte Sensibilität gegenüber Lumefantrin und Artemisinin, offensichtlich das Resultat freizügigen Einsatzes der Lumefantrin-Artemether Kombination ohne die Basis evidenzgesteuerter Indikation.

Christof Prugger, Michael Engl, Martin Ogwang, Franz Ploner, Martin Ploner, Doris Gluderer, Gunther Wernsdorfer, Walther H. Wernsdorfer, Wiener klinische Wochenschrift

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