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Foto: Buenos Dias/photos.com
 
Innere Medizin 27. November 2008

Reflux-Therapie

Patienten weniger zufrieden als ihr Arzt.

Während einer Proptonenpumpenhemmer (PPI)-Therapie gegen gastroösophagealen Reflux (GERD) werden überwiegend die Schwere der Restsymptome und die Therapiezufriedenheit herangezogen – die reziproke Korrelation zwischen den beiden Parametern ist allerdings nicht hundertprozentig.

 

Mönnikes et al zeigen, dass die Einschätzung der Krankheitskontrolle durch den Arzt von der Therapiezufriedenheit des Patienten deutlich abweicht. Das Ansprechen auf die Therapie wurde zum Zeitpunkt Woche 4 und Woche 8 gemessen und betrug 60,6 bzw. 97,6 Prozent. Zu beiden Zeitpunkten war die Zahl der Patienten, die vom Arzt als „gut kontrolliert“ eingestuft wurden, höher als die Zahl der Patienten, die „sehr zufrieden“ mit der Therapie waren. Nur ein geringer Anteil der Patienten war zu den Messzeitpunkten „nicht kontrolliert“ und „nicht zufrieden“ mit der Therapie. Die Korrelation zwischen Ansprechen auf die Therapie und Zufriedenheit mit der Behandlung war jedoch höher als die Korrelation zwischen Therapieansprechen und Symptomkontrolle.

H. Mönnikes et al, Gut 2008; 57 (Suppl II) A 100

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Von Dr. Verena Kienast, Ärzte Woche

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