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Foto: MedUni Wien
Das Labor wurde unter der Leitung von Doz. Dr. Hendrik Jan Ankersmit (links) an der Universitätsklinik für Chirurgie feierlich eröffnet. Die geplanten Forschungsvorhaben werden in Kooperation mit Prof. Dr. Christopher Gerner (rechts) von der Klinik für In
 
Innere Medizin 1. Dezember 2009

Neues Christian-Doppler-Labor eröffnet

Einrichtung an der MedUni Wien befasst sich mit Herz- und Thoraxerkrankungen.

Seit Anfang November ist die neue Forschungseinrichtung an der MedUni Wien in Betrieb und am 19. November wurde das Christian-Doppler-Labor feierlich eröffnet.

 

Mit dem neu gegründeten Christian-Doppler-Labor für Diagnose und Regeneration von Herz- und Thoraxerkrankungen verfolgt die MedUni Wien mit finanzieller Unterstützung der Christian-Doppler-Forschungsgesellschaft und dem Industriepartner Aposcience AG zwei maßgebliche wissenschaftliche Ziele: Im Forschungsbereich „Diagnose“ sollen Biomarker definiert werden, die eine frühzeitige Erkennung von Risikopatienten und einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) oder einer malignen Lungenerkrankung ermöglichen. Eine frühe, Biomarker-basierte Diagnose soll die Voraussetzung für effektivere Therapien schaffen. Durch die Etablierung von zuverlässigen Biomarkern sollen mittelfristig sinnvolle Screening-Programme für RisikopatientInnen realisiert werden.

Der Schwerpunkt „Regeneration“ erforscht die Optimierung therapeutischer Optionen in der Behandlung interner und externer Wunden mittels Applikation von neu entwickelten Wirkstoffen zur Förderung der Wundregeneration. Zellbasierte Therapieverfahren sollen die Regeneration von Organschäden, wie zum Beispiel beim akuten Herzinfarkt, aber auch von oberflächlichen Wunden verbessern.

Die gewonnenen Erkenntnisse und Therapien sollen in der Folge zu allgemein erhältlichen Wirkstoffen für die Wundheilung und Geweberegeneration weiterentwickelt werden.

Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft hat die Förderung von Entwicklungen auf den Gebieten der Naturwissenschaften, der Technik und der Ökonomie sowie deren wirtschaftliche Umsetzung und Anwendung zum Ziel. Die an renommierten Forschungsstätten angesiedelten Laboratorien werden von etablierten Wissenschaftern geleitet und haben das Ziel, anwendungsorientierte Grundlagenforschung für mögliche industrielle Verwertung nutzbar zu machen. Von den derzeit 60 Christian-Doppler-Labors österreichweit sind sechs an der Medizinischen Universität Wien lokalisiert.

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