zur Navigation zum Inhalt
 
Innere Medizin 1. Mai 2007

Gefäßerkrankung Morbus Osler Eine zwingende Notwendigkeit für eine perioperative Antibiose?

Bei der hereditären hämorrhagischen Teleangiektasie/Morbus Osler handelt es sich um eine autosomal dominant vererbbare Erkrankung des Gefäßsystems, die in ihrer Symptomatik mit zunehmendem Alter in Bezug auf die körperliche und seelische Beeinträchtigung eher zunimmt. Der Morbus Osler ist nur kurativ zu behandeln, da der Morbus Osler z.Zt. nicht heilbar ist. Die häufig anzutreffenden Teleangiektasien der Mundschleimhaut und Zunge sollten in der prothetischen Planung Berücksichtigung finden, um einer prothetisch parodontal-/implantatgestützten einer tegumentgestützten Versorgung den Vorzug zu geben. Für den zahnärztlichen Behandler ist von Bedeutung, dass bei zahnärztlich invasiven Behandlungen, auch Zahnsteinentfernung und PZR mit zu erwartender Blutung, eine Antibiose als Einzelgabe gemäß Endokarditisprophylaxevorschlag der AHA 1997 zu empfehlen ist.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben