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Foto: Ärzte Woche
Von Raoul Mazhar Stv. Chefredakteur
 
Innere Medizin 14. Oktober 2009

Editorial - Direkt involviert statt passiv engagiert

 

Passives Engagement. Ein Begriff, der den Widerspruch in sich trägt, trotzdem war es das, was die Ärzte lange Zeit von ihren Patienten erwarteten. Einverstanden, auch informiert dürfen diese sein, interessiert am Krankheitsprozess, aber bitte in Maßen, denn allzu engagierte Patienten gelten gemeinhin als schwierig, wollen unter Umständen beim kurativen Prozess mitbestimmen. (Schon überlegt, warum Ärzte als Kranke – oder noch schlimmer – als deren Angehörige bei Kollegen so unbeliebt sind?) Schwieriger noch als der lange Zeit propagierte „mündige Patient“ ist der engagierte, aufgeklärte Kranke. Und doch ist es genau das, was wir heute brauchen. Ideen dieser Art wurden von der Ärzteschaft zwar nicht bekämpft, aber immerhin auch nicht gefördert. Doch es wird umgedacht und Pilotprojekte wie herz.leben haben Vorbildwirkung. In unserem Fokus beschreiben wir die Initiative.

 

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