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Innere Medizin 1. März 2008

Eosinophile Pneumonie in Verbindung mit Heroininhalation

Medikamente sind eine bekannte Ursache für eine Lungeneosinophilie. Es gibt einige Fallberichte über Patienten mit akuter eosinophiler Pneumonie in Verbindung mit Kokainkonsum. Veränderte Gewohnheiten des Heroinkonsums, mit Verschiebung vom intravenösen Gebrauch zum Heroinrauchen/Inhalation, können zu häufigerem Auftreten einer Heroin-verursachten Lungeneosinophilie führen. Berichtet wird der Fall eines Patienten, der ungefähr 10 Jahre lang Heroin inhaliert hatte. Er präsentierte sich mit Fieber, Husten, Atemnot und pleuritischem Schmerz in der Brust. Die Röntgenuntersuchung des Thorax zeigte einen einseitigen Pleuraerguß mit segmentaler Atelektase. Die Analyse des Pleuraergusses und der bronchoalveolaren Lavage zeigte eine signifikante Eosinophilie, womit die Diagnose einer eosinophilen Pneumonie gegeben war. Durch Heroinabstinenz und Kortikosteroidbehandlung konnte eine schnelle Genesung erzielt werden.

Apostolos Tsapas, Konstantinos Paletas, Efthymia Vlachaki, Eleni Bekiari, Constantine Spanos, Dimitrios Economidis, Wiener klinische Wochenschrift

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