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Innere Medizin 1. November 2007

Sensibilität gegenüber Chloroquin, Mefloquin und Artemisinin bei Plasmodium vivax im Nordwesten Thai

Die in vitro Studie hatte das Ziel, die Sensibilität von Plasmodium vivax gegenüber Chloroquin und Artemisinin zu überwachen und jene gegenüber Mefloquin erstmals zu ermitteln. Die Untersuchungen wurden 2004 an den Malariakliniken von Mae Sot, Chedi Ko und Mae Ka Sa im Distrikt von Mae Sot, Provinz Tak im Nordwesten Thailands nahe der Grenze zu Myanmar durchgeführt. Die in vitro Prüfungen folgten der Methode von Tasanor. Insgesamt 45 Parasitenisolate ergaben gültige in vitro Tests. Die mittleren EC50 und EC90 Werte für Chloroquin lagen bei 120,9 nM und 655,7 nM, die GMCOC betrug 1699,7 nM. Der Vergleich mit Daten aus den Jahren 1998 und 1999 zeigte einen signifikanten Rückgang der Sensibilität gegenüber Chloroquin. Allerdings wiesen parallele Studien auf weiterhin volle klinisch-parasitologische Wirksamkeit von Chloroquin hin. Für Mefloquin lagen die EC50 und EC90 Werte bei 131,6 nM und 972,6 nM, die GMCOC betrug 1987,0 nM. Mit Artemisinin wurden EC50 und EC90 Werte von 8,7 nM und 105,2 nM und ein GMCOC-Wert von 310,5 nM beobachtet. Im Vergleich zu 2002 zeigte die Artemisininempfindlichkeit von P. vivax eine geringfügige, unter der Signifikanzgrenze liegende Steigerung.

Birgit Woitsch, Gunther Wernsdorfer, Kanungnit Congpuong, Chaiporn Rojanawatsirivet, Jeeraphat Sirichaisinthop, Walther H. Wernsdorfer, Wiener klinische Wochenschrift

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