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Innere Medizin 1. Juli 2007

Reaktivierung von latentem Cytomegalovirus nach niedrigdosierter Kortikosteroidtherapie einer hämoly

Bei Cytomegalie-seropositiven Patienten kann eine intensive therapeutische Suprimierung der Immunabwehr zur Reaktivierung einer latenten Cytomegalovirus-Infektion führen. Viele dieser immunsuppressiven Therapie-Protokolle enthalten auch hochdosierte Kortikosteroide. Nicht bekannt ist hingegen, ob eine Behandlung mit niedrigen Dosen von Kortikosteroiden bei sonst gesunden Personen eindeutig mit einer Reaktivierung von Cytomegalovirus verbunden ist. Wir beschreiben die Reaktivierung einer Cytomegalovirus-Infektion mit bei einem 21-jährigen immunkompetenten Mann, der einen Monat lang mit niedrigen Dosen von Kortikosteroiden behandelt wurde. Die Indikation zur Steroidtherapie war eine ausgeprägte hämolytische Anämie, ausgelöst durch eine primäre Mononukleose (Epstein-Barr).

Biserka Troselj-Vukic, Irena Milotic, Franko Milotic, Marija Crnic-Martinovic, Blazenka Grahovac, Wiener klinische Wochenschrift

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