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Innere Medizin 1. März 2007

Hypocalcemic tetany in the newborn as a manifestation of unrecognized maternal primary hyperparathyr

Ein primärer Hyperparathyreoidismus in der Schwangerschaft tritt sehr selten auf und ist mit einer erhöhten mütterlichen und kindlichen Morbidität und Mortalität verbunden. Wir präsentieren einen Fall, bei dem eine hypokalzämische Tetanie des Neugeborenen – bedingt durch einen passageren Hypoparathyreoidismus im Kind – letztendlich zur Entdeckung eines nicht diagnostizierten primären Hyperparathyreoidismus der Mutter führte. Eine offensichtlich gesunde 30-jährige Frau hatte eine unauffällige Schwangerschaft und Geburt. Am fünfzehnten postpartalen Tag entwickelte das Neugeborene eine hypokalzämische Tetanie. Nach Gabe von Vitamin D und Kalzium sistierten die Krämpfe und die weitere Entwicklung des Kindes war völlig normal. Die weitere Evaluierung der Mutter führte zur Diagnose eines maternalen primären Hyperparathyreoidismus. In der Folge wurde ein Adenom an der rechten unteren Nebenschilddrüse entfernt. Die Suche nach den Ursachen einer Hypokalziämie bei Neugeborenen soll sich nicht nur auf den betroffenen Patienten beziehen. Die Untersuchung der offensichtlich gesunden Mutter und der multidisziplinäre Zugang können sowohl dem kleinen Patienten als auch der Mutter Genesung erbringen.

Herwig Pieringer, Margit Hatzl-Griesenhofer, Omar Shebl, Gabriele Wiesinger-Eidenberger, Wilhelmine Maschek, Georg Biesenbach, Wiener klinische Wochenschrift

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