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Verstopfte Nase ist oft nur der Anfang für Gröberes. .com
 
HNO 17. Oktober 2014

Alles im Fluss

Rhinosinusitis folgt häufig dem Schnupfen

Ein Schnupfen allein ist schon unangenehm genug. Zieht er die Schleimhäute der Nasennebenhöhlen in Mitleidenschaft, gesellen sich zur verstopften Nase noch Gesichtsschmerzen und Geruchsunempfindlichkeit.

Einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung (Rhinosinusitis) geht meist eine virale Infektion der oberen Atemwege voraus. Da bei einem Schnupfen die Nasenschleimhaut anschwillt, sind die Belüftung und der Abfluss der Nasennebenhöhlen behindert. Die in diesem Bereich ebenfalls entzündete Schleimhaut produziert mehr und zäheres Sekret, das nicht mehr abfließen kann und sich aufstaut.

Bei Kindern ist das Siebbein die am häufigsten beeinträchtigte Nasennebenhöhle. Erwachsenen bereiten Siebbein und Kieferhöhle, seltener Stirnbein- und Keilbeinhöhle Probleme.

Kennzeichnend für eine akute Nasennebenhöhlenentzündung ist der oft zweiphasige Verlauf. Nach einem vorausgegangenen Schnupfen oder einer Rachenentzündung klagen Betroffene plötzlich über weitere Symptome: Gesichtsschmerzen vor allem an Stirn und Oberkiefer, Stauungsgefühl im Bereich der Augen- und Wangenpartie, verstopfte Nase oder Geruchsunempfindlichkeit. Spezifisch sind zudem eitriges Nasensekret oder Schmerzen, die sich beim Vorbeugen des Kopfes verstärken.

Komplikationen

In der Regel verläuft eine Nasennebenhöhlenentzündung harmlos. Nach rund zwei Wochen verspüren 60 bis 80 Prozent der Kranken keine Beschwerden mehr. Sind Bakterien im Spiel, klagen die Betroffenen meist über stärkere Schmerzen als bei rein viral ausgelösten Rhinosinusitiden.

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