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HNO 6. November 2012

Apotheker: Wichtige Ansprechpartner bei HNO-Erkrankungen

HNO-Therapien im Fokus der zentralen Fortbildungsveranstaltung für Apotheker im November.

Halsschmerzen, Heiserkeit, Schnupfen und eine verstopfte Nase sind nur ein paar Beschwerden, mit denen die Menschen in der kalten Jahreszeit in die Apotheke kommen. Die Österreichische Apothekerkammer widmet daher den größten Apothekerkongress den Erkrankungen und neuen Therapien im HNO-Bereich.

 

Der Kongress findet am 10. und 11. November in Salzburg und am 17. und 18. November in Wien mit jeweils dem gleichen Programm statt. Dabei werden Vertreter der Universitäten, der Forschung und der Industrie über Innovationen und den aktuellen Forschungsstand referieren und mit rund 800 Apothekerinnen und Apothekern diskutieren.

Information und Austausch über moderne HNO-Therapien


Der diesjährige Jahreskongress ist thematisch breit angelegt. Neben Fragen zur Selbstmedikation werden auch neue, innovative HNO-Therapien besprochen. „Mandeloperationen sind im Antibiotika-Zeitalter zu Recht zurückgegangen. Auch viele andere HNO-Erkrankungen wie Allergien und Entzündungen können sehr gut mit neuartigen Arzneimitteln behandelt werden. Aber nur eine gute Vernetzung aller Informationen über Wirkung und mögliche Nebenwirkungen von Arzneimitteln, ermöglicht eine optimale Beratung unserer Patienten“, erklärt Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer. „Aus diesem Grund ist regelmäßige Fortbildung für Apothekerinnen und Apotheker auch so wichtig.“

 Selbstmedikation braucht kompetente Beratung

Der eigenverantwortliche Umgang mit der Gesundheit wächst, wodurch die Selbstmedikation mit nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimitteln einen immer wichtigeren Stellenwert in der Behandlung von Erkrankungen einnimmt. Vor allem im HNO-Bereich ist dieser Trend zu beobachten. „Bei der Selbstmedikation ist die persönliche und kompetente Beratung in der Apotheke unverzichtbar. Die Abgabe von Arzneimitteln muss mit einem umfassenden Beratungsgespräch durch akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker einhergehen“, verdeutlicht Raimund Podroschko. Als Experten für Arzneimittel können die Apothekerinnen und Apotheker den Patienten das jeweils geeignete Präparat empfehlen und sie zur richtigen Einnahme sowie über Wirkung und mögliche Nebenwirkungen beraten. „Darüber hinaus informieren wir Apotheker ausführlich über wichtige Vorsorgemaßnahmen und die unterschiedlichen Möglichkeiten Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich vorzubeugen“, so Podroschko.

apotheker.or.at/IS
, springermedizin.at

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