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Mehr als die Summe der Einzelteile

Vielfach werden Arzneipflanzen und Phytopharmaka als bloße Placebos angesehen, obwohl klinische Studien und Erfahrungswissen in sehr vielen Fällen eine Wirksamkeit belegt haben. Dass Phytopharmaka oft nicht der entsprechende Stellenwert eingeräumt wird, mag unter anderem an der Schwierigkeit liegen, die für die Wirksamkeit verantwortlichen Substanzen eindeutig zu ermitteln. Zudem besteht häufig die Erwartung, eine einzige Wirksubstanz zu finden, obwohl die Pflanzen komplexe Gemische an Sekundärstoffen enthalten. Man geht davon aus, dass es diese Sekundärstoffe sind, die auch für die Wirksamkeit einer Droge verantwortlich sind.

In der Onkologie wird akzeptiert, Kombinationen einzusetzen, um Nebenwirkungen zu senken und die Wirksamkeit einer Behandlung zu steigern. Die Phytotherapie benützt ähnliche Konzepte.
Im Verlaufe der Evolution ist eine hohe strukturelle Diversität an pflanzlichen Sekundärstoffen entstanden. Da diese Stoffe in der Regel biologisch wirken, sollten sie auch über nachweisliche pharmakologische Aktivitäten verfügen. Während die Pharmakologie früher ihre Experimente am lebenden Organismus durchführte, steht jetzt die Untersuchung an molekularen Zielen oder molekularen Wirkmechanismen, etwa in zellulären Systemen, im Vordergrund. Einige dieser Substanzen haben im Verlaufe der Evolution offenbar ein stringenteres „evolutionäres Modelling“ durchlaufen und sind in der Lage, selektiv mit einem molekularen Target im tierischen oder mikrobiellen Organismus zu interagieren.

Selektiv wirksame Substanzen

Die Wirkstoffe, die selektiv an einem zentralen zellulären Target angreifen, gelten meistens als stark wirksam – viele von ihnen werden in der Medizin bereits als Monosubstanzen eingesetzt (Atropin, Chinin etc.). Viele Pflanzen, etwa jene, die wir heute in der traditionellen Medizin einsetzen, z.B. Phytotherapie, TCM etc., weisen überhaupt keine stark wirksamen und selektiven Wirkstoffe auf, sondern Wirkstoffgemische, die zelluläre Targets nicht selektiv, sondern eher als Breitbandwirkstoffe angreifen. Diese Wirkstoffgemische richten sich gleichzeitig gegen zentral wichtige Zielstrukturen der Zelle, z.B. Proteine und Biomembranen, und können mit zahlreichen Proteinen kovalente Bindungen eingehen. Die dadurch hervorgerufene Störung der Raumstruktur (Konformation) beeinträchtigt die Aktivität der Proteine. Ein weiteres zentrales Ziel ist die Biomembran einer Zelle, die leicht durch lipophile bzw. amphiphile Substanzen nachhaltig gestört werden kann. Auch die Funktion zahlreicher Membranproteine, etwa Ionenkanäle, Rezeptoren und Transporter, deren korrekte Konformation von einer engen Interaktion mit den Membranlipiden abhängt, wird durch membranaktive Sekundärstoffe gestört.
Etliche Sekundärstoffe, die Proteine angreifen können, sind darüber hinaus in der Lage, mit DNA und RNA zu interagieren. Lipophile und planare Sekundärstoffe können sich zwischen deren Basenpaare einlagern; Interkalationen können zu Frameshift-Mutationen führen, mit der möglichen Folge des Funktionsausfalles von Proteinen.

Vielstoffgemisch als Chance

Oftmals wurde erkannt, dass ein Extrakt aus einer Arzneidroge seine Wirksamkeit verliert, wenn man ihn in seine chemischen Bestandteile fraktioniert. Ein Hinweis, dass ein Zusammenspiel verschiedener Komponenten vorliegt. Wenn durch unterschiedliche Substanzgruppen zugleich Proteine und Biomembrane angegriffen werden, ist der Effekt sicher größer, als wenn nur ein einzelnes Target betroffen ist. Die Wirkung einer Einzelkomponente ist gewöhnlich gering, aber die Addition vieler einzelner Wirkungen führt zu einem messbaren Gesamteffekt. Die Tradition, nicht nur ein Vielstoffgemisch einer Droge zu nutzen, sondern mehrere Drogen zu kombinieren, erscheint daher in einem anderen Licht.
Nicht geklärt ist dabei aber die Frage, ob das Zusammenspiel lediglich additiv oder synergistisch ist. Es ist sinnvoll, Arzneipflanzen mit stark selektiven Wirkstoffen nicht als Vielstoffextrakt, sondern als isolierte Monosubstanz einzusetzen, andererseits sollte man Arzneipflanzen, die nur Breitbandwirkstoffe enthalten, weiterhin als Vielstoffgemische verwenden. Da die Bioverfügbarkeit eine große Rolle spielt, kommt der adäquaten Dosierung eine besonders hohe Bedeutung zu. Fragen der Resorption und Metabolisierung der Einzelkomponenten und der Gemische stellen eine besondere Herausforderung dar.

 Fakten

Der ungekürzte Originalartikel erschien in der Wiener Medizinischen Wochenschrift (2007) 157; © Springer Wien


Kommentar

Epidemiologische Studien sind überlegen

Von Prof. DDr. Johannes Huber, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, MedUni Wien

In einer rezenten Arbeit wurde an 24.000 Frauen eine direkte Korrelation zwischen dem Isoflavon-Blutspiegel und dem Mammakarzinom-Risiko dokumentiert: Je höher der Serumspiegel des Phytoöstrogens Genistein, umso niedriger das Mammakarzinom-Risiko. Bereits vor zwei Jahren hatte eine holländische Arbeitsgruppe die gleichen Ergebnisse gefunden.

Diese Resultate haben eine doppelte Bedeutung: Denn einerseits werden wahrscheinlich die unterschiedlichen, teilweise kontroversiellen Ergebnisse zu dem Thema Isoflavone und Mammakarzinom erklärt. Und zwar scheint es nicht immer auf die Einnahme der Isoflavone anzukommen, sondern auch auf deren Metabolisierung im Darm (hier scheint eine genetische Variation vorzuliegen), vor allem aber auf deren Resorption anzukommen. Andererseits bestätigen diese große Untersuchungen die Vermutung, dass manchen Polyphenolen – vor allem dann, wenn sie im Körper resorbiert werden – eine präventive Bedeutung in der Onkogenese zukommt. Diese Arbeiten erscheinen rechtzeitig vor dem Hintergrund einer offensichtlich auch berufspolitisch orientierten Diskussion, in der Nichtmediziner – vor allem aufgrund von Zell-Linienversuchen und von auf den Menschen nicht übertragbaren Tierversuchen – vor den „gefährlichen Isoflavonen“ warnen, dabei jedoch die wissenschaftlichen Erkenntnisse am Menschen ausblenden. Auch hier muss man sich an die Evidenzklassen der Wahrheitsfindung halten, ob das nun genehm ist oder nicht, und die Resultate von Tier- und Zell-Linienversuchen sind den Ergebnissen großer epidemiologischer Untersuchungen einfach unterlegen.

  • Herr Doctor Nabil Deeb, 22.08.2010 um 11:46:

    „PMI – Syndrom und die pharmakologischen Wirkungen von Resveratrol & Polyphenolen ! .



    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor
    PMI-Registered Doctors'Association
    53140 Bonn / GERMANY


    PMI - syndrome and the pharmacological effects of resveratrol and polyphenols .

    PMI - le syndrome et les effets pharmacologiques du resvératrol et de polyphénols.

    PMI – Syndrom und die pharmakologischen Wirkungen von Resveratrol & Polyphenolen .

    Mediterrane Pflanzenwirkstoffe Antioxidans Resveratrol & Olivenpolyphenole sind ideal für die Prävention der Zivilisationserkrankungen.:-


    Die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans Resveratrol, Olivenpolyphenole (Oleuropein, Hydroxytyrosol) und Lycopin wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System, den Fett- und Cholesterinstoffwechsel, die Vorbeugung von Krebs, entzündlichen Prozessen sowie auf die Lebensverlängerung von Zellen aus .

    Resveratrol gehört zu den besonders hoch wirksamen Radikalfängern aus der Natur und ist daher in der Lage, oxidativen Stress zu minimieren. Zudem besitzt es die Eigenschaft eines ambiphilen Antioxidans, da es sowohl fett- als auch wasserlöslich ist. Aufgrund der vielfältigen pharmakologischen Wirkungen von Resveratrol werden Risikofaktoren betreffend Herz, Gefäße, Blutdruck, Demenz und entzündliche Prozesse vermindert.


    Pharmakologische Wirkungen von Resveratrol :-

    1.- schützt vor Herz- und Gefäßverkalkung (Demenz)
    2.-HDL, LDLØ
    3.-direkte und indirekte gefäßerweiternde Wirkung
    4.-Hemmung der Thrombozytenaggregation
    5.-chemopräventiv (Darm, Brust, Prostata, Haut, Lunge)
    6.-Antitumorwirkung (Tumorwachstum gehemmt, Apoptose gefördert)
    7.-entzündungshemmend (COX1- und COX2-Hemmung)
    8.-starkes Antioxidans (sowohl fett- als auch wasserlöslich)
    9.-dosisabhängige phytoöstrogene Effekte
    10.-Lebensverlängerung von Zellen (Anti-Aging)


    Bioverfügbarkeit :-

    Auch sehr hohe Dosen (25 mg) oral verabreichtes trans-Resveratrol werden noch mit etwa 70% absorbiert. Dessen Plasmahalbwertszeit bzw. seiner bekannten Metaboliten liegt bei durchschnittlich 9 Stunden. Nur ein geringer Anteil von Resveratrol bleibt dabei unverändert im Plasma. Diesbezüglich dürften potenziell aktive, zum Teil unbekannte Metaboliten für die vielfältigen pharmakologischen Wirkungen verantwortlich sein. Der Resveratrol-Abkömmling Piceatannol besitzt etwa die 1000fache antioxidative Kapazität von trans-Resveratrol. Ein Großteil der oral verabreichten Dosis wird sulfatiert oder glucuronitiert im Harn wiedergefunden.


    Extraktqualitäten :-

    In speziellen Extrakten aus Traubenschalen findet man neben trans-Resveratrol auch zahlreiche Resveratrol-Dimere (e-Viniferin) und -Oligomere sowie den Resveratrol-Metabolit Piceatannol, die zum Teil wesentlich stärkere biologische Eigenfunktionen als trans-Resveratrol selbst entfalten.
    Daher sollten unter der Bezeichnung und Wirkung von Resveratrol auch diese Inhaltsstoffe neben trans-Resveratrol berücksichtigt werden. Zudem enthalten Traubenschalenextrakte auch noch andere pharmakologisch relevante Inhaltsstoffe wie Flavonoide, Proanthocyanidine (OPC) und Anthocyane.


    Pharmakologische Wirkungen der Olivenpolyphenole Oleuropein und Hydroxytyrosol :-

    1.-entzündungshemmend (COX1- und COX2-Hemmung)
    2.-gefäßerweiternd (NO-Bildung, Hydroxytyrosol: Calcium-Antagonist)
    3.-Hemmung der Thrombozytenaggregation und LDL-Oxidation
    4.-Verbesserung der kognitiven Funktionen
    5.-hypoglykämisch
    6.-antimikrobiell, fungistatisch
    7.-chemopräventiv (Darm, Brust, Prostata, Haut, Lunge)
    8.-starke Radikalfänger


    Olivenpolyphenole :-

    Zahlreiche Forschungsergebnisse zeigen, dass Olivenöl als ein Hauptbestandteil der mediterranen Ernährung vielfältige positive Einflüsse auf Herz, Gefäße und Stoffwechsel aufweist (Kreta-Diät). Nicht umsonst wird der Olivenbaum seit der Antike als Lebensbaum bezeichnet.

    Olivenöl zählt zu den gesündesten Nahrungsfetten, da es den höchsten Gehalt (bis 80%) an einfach ungesättigten Fettsäuren, der Ölsäure (Omega-9-FS) aufweist. Diese hat vielseitige physiologische Eigenschaften. Sie vermindert Gesamt- und LDL-Cholesterin, während die HDL-Konzentration kaum beeinflusst wird. Zudem verringert sie, wie auch Omega-3-Fettsäuren, den Einbau von gesättigten und Omega-6-Fettsäuren in die Zellmembran, wodurch die Elastizität der Gefäße, die Kommunikation der Nervenzellen und die Geschmeidigkeit der Haut verbessert werden. Studien belegen auch einen protektiven Effekt der Ölsäure im Magen-Darmtrakt sowie insbesondere gegen Brustkrebs.

    Neuerdings weiß man, dass die Hauptwirkung des nativen Olivenöls nicht der Ölsäure, sondern spezifischen sekundären Pflanzenstoffen, sogenannten Olivenpolyphenolen, zuzuschreiben ist. Diese Wirkstoffe wie Oleuropein sind im kaltgepressten Öl in einer Konzentration von 0,005-0,08% und in frischen Oliven je nach Sorte, Anbau und Reifegrad mit über 2% enthalten.

    Raffinierte Olivenöle hingegen weisen nur noch geringe Konzentrationen an phenolischen Verbindungen auf. Auch geht in Abhängigkeit von der Art der Olivenfermentierung ein erheblicher Anteil in die Verarbeitungslösung (Salzlake) über.
    In der mediterranen Ernährung werden täglich etwa 10 bis 20mg dieser Olivenpolyphenole aufgenommen (entsprechend 25 bis 50g kaltgepresstem Olivenöl). Bei diesen handelt es sich hauptsächlich um das so genannte Secoiridoidglykosid Oleuropein, das für den bitteren Geschmack der frischen, unfermentierten Oliven sowie für die Bräunung der Olivenhaut verantwortlich ist. Mit zunehmender Reife wird Oleuropein gespalten und in das stärker antioxidativ wirksame Hydroxytyrosol sowie auch Tyrosol übergeführt.

    Hydroxytyrosol ist ebenfalls wie Resveratrol ein starkes ambiphiles Antioxidans (ca. 100 x stärker als Vitamin C). Diesbezüglich wurden auch vorbeugende Eigenschaften durch die Neutralisation freier Radikale bei Passiv-Rauchern festgestellt. Zusammen mit Oleuropein weist es ein umfassendes pharmakologisches Wirkungsspektrum insbesondere auf Herz, Gefäße, Blutdruck, Lipidstoffwechsel, in der Krebsvorbeugung sowie bei Entzündungen auf . Des weiteren wurde für ein Oleuropeinderivat namens Oleocanthal eine antiphlogistische Wirkung vergleichbar mit dem Wirkprofil und der Stärke von Ibuprofen beschrieben.


    Pharmakologische Wirkungen von Lycopin :-

    1.-antiatherogen (LDL-Oxidation und LDL-Cholesterin Ø)
    2.-blutdrucksenkend (systolisch und diastolisch)
    3.-chemopräventiv (Magen, Darm, Speiseröhre, Brust, Gebärmutterhals, Prostata, Hoden, Haut)
    4.-starker Radikalfänger (Olivenöl ) .



    Lycopin :-

    Lycopin ist der stärkste Radikalfänger aus der Gruppe der Carotinoide.
    Reichhaltige Quellen sind Tomaten, denen dieser rote Farbstoff als UV-Schutz gegen die zellzerstörende Wirkung aggressiver freier Radikale in der Mittagssonne dient.
    Aus dieser neutralisierenden Reaktion gehen die Carotinoide unverändert hervor und stehen bis zu 1.000mal unverbraucht als Antioxidans zur Verfügung.



    Immunmodulatorische Wirkung von Traubensaft :-

    Regelmäßiger Konsum moderater Mengen an Traubensaft verringert die Morbidität und Mortalität an koronaren Herzerkrankungen. Diese Beobachtung scheint mit günstigen Eigenschaften antioxidativer Inhaltsstoffe wie Polyphenole und Flavonoide in Zusammenhang zu stehen. Polyphenole und Flavonoide, die vorwiegend in der Schale von Trauben zu finden sind, scheinen die Blutgerinnung und den Cholesterinstoffwechsel günstig zu beeinflussen. In der Pathogenese vaskulärer Erkrankungen spielen Entzündungsreaktionen, Immunaktivierung und oxidativer Streß eine wichtige Rolle.

    Durch regelmäßigen moderaten Weinkonsum oder Traubensaft könnte die schädigende Wirkung reaktiver Sauerstoffmetabolite, die durch aktivierte Monozyten im Rahmen zellulärer Immunreaktionen gebildet werden, vermindert werden. Österreiche Studien weisen darauf hin, dass Inhaltsstoffe von Wein und Traubensaft mit Immunaktivierungskaskaden interferieren. In-vitro-Experimente mit stimulierten peripheren mononukleären Blutzellen zeigten, dass sowohl Rot- und Weißwein als auch Traubensaft biochemische Prozesse, die durch das proinflammatorische Zytokin Interferon ; induziert werden, blockieren. Durch Zugabe von Rot- und Weißwein bzw. Traubensaft zu stimulierten peripheren mononukleären Blutzellen wurde konzentrationsabhängig deutlich weniger Neopterin gebildet und der Tryptophanabbau signifikant vermindert, während Ethanolzugabe vergleichsweise wenig oder keinen Einfluß zeigte. Demnach könnten Inhaltsstoffe von Wein- und Traubensaft Immunaktivierungskaskaden, die z. B. für die Progression kardiovaskulärer Erkrankungen von Bedeutung sind, über eine Hemmung der Zytokinproduktion unterdrücke


    In-vitro-Effekte von Traubensaft sowie von Rot- und Weißwein :-

    Die Effekte von Zytokinen auf die Interaktion zwischen T-Zellen und Makrophagen im Rahmen der zellulären (= Th1-Typ) Immunantwort können in vitro durch Quantifizierung ihrer biochemischen Wirkungen, wie Neopterinbildung und Tryptophanabbau, sensitiv erfaßt werden.

    Auf diesem Weg kann z. B. auch die Wirkung immunmodulierender Substanzen auf immunkompetente Zellen bestimmt werden .

    Mitogene stimulieren Neopterinbildung und Tryptophanabbau gleichzeitig in mononukleären Zellen aus dem peripheren Blut (PBMC) .

    Dabei spiegelt die Neopterinkonzentration im Zellkulturüberstand das Ausmaß zellulärer Immunaktivierung wider . Analog dazu ist der Quotient der Konzentrationen des Produkts Kynurenin und des Substrats Tryptophan (Verhältnis Kynurenin zu Tryptophan = kyn/trp) eine empfindliche Methode für die Quantifizierung der Aktivität des Enzyms IDO .

    In den Untersuchungen der österreichen Studien wurden PBMC gesunder Blutspender verwendet, um den Einfluß von verschiedenen Rot- und Weißweinen auf die Neopterinbildung und den Tryptophanabbau zu prüfen . Die Effekte wurden mit der Wirkung von frisch zubereitetem Traubensaft als nichtalkoholische Kontrolle sowie reinem Ethanol verglichen.

    Die exakten Mechanismen, durch die Weinkonsum das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen senken könnte, sind trotz zahlreicher In-vitro- und In-vivo-Studien weitgehend unbekannt.

    Interessanterweise zeigte die Gabe von purem Ethanol keine wesentlichen Auswirkungen, was darauf hindeutet, daß andere Inhaltsstoffe des Weines für die beobachteten Effekte verantwortlich sind. Diese Schlußfolgerung wird durch die mit Traubensaft erzielten Resultate weiter unterstützt .

    Die antioxidative Potenz von Polyphenolen, Flavonoiden und Stilbene-Derivaten könnte somit auch immunmodulatorisch von Bedeutung sein, Substanzen wie Resveratrol wurden bereits mehrfach als antiinflammatorisch wirksam beschrieben. So weisen die österreichischen Beobachtungen darauf hin, dass antioxidative Weininhaltsstoffe neben der direkten Entgiftung von ROS auch deren Bildung durch Unterdrükkung der Interaktion zwischen T-Zellen und Makrophagen vermindern .

    Diese o.g. wissenschaftlichen Tatsachen stammen aus den internationalen wissenschaftlichen Veröffentlichenungen und unseren Beobachtungen in den mediterranen Ländern . .Das mediterrane Land Tunesien erfüllt neben seinem gesunden sonnigen Wetter und dem Mittelmeer durch seine gesunde Umwelt die besten Voraussetzungen für den Einbau der mediterranen sekundären Pflanzenstoffe Oliven,Trauben , Tomaten und anderer Obstsorten mit den natürlichen Wirkstoffen Antioxidans Resveratrol, Olivenpolyphenole und Lycopin für die Prävention koronarer Herzerkrankungen, altersbedingter Erkrankungen sowie für die Prävention der anderen zahlreichen Erkrankungen der Zivilisation.

    Mediterrane Bevölkerungsgruppen weisen aufgrund ihrer gesunden Ernährung eine höhere Lebenserwartung auf. Diesbezüglich kommt neben Omega-3-Fettsäuren insbesondere den sekundären Pflanzenstoffen Resveratrol, Olivenpolyphenolen (Oleuropein, Hydroxytyrosol) und Lycopin ein bedeutender Stellenwert in der Prävention altersbedingter Erkrankungen zu.

    Die mediterranen Länder erfüllen neben ihrem gesunden sonnigen Wetter und dem Mittelmeer durch seine gesunde Umwelt die besten Voraussetzungen für den Einbau der mediterranen sekundären Pflanzenstoffe Oliven,Trauben , Tomaten und anderer Obstsorten mit den natürlichen Wirkstoffen Resveratrol, Olivenpolyphenole und Lycopin für die Prävention koronarer Herzerkrankungen, altersbedingter Erkrankungen sowie für die Prävention der anderen zahlreichen Erkrankungen der Zivilisation.


    PMI – Syndrom und die pharmakologischen Wirkungen von Resveratrol & Polyphenolen ,

    PMI - syndrome and the pharmacological effects of resveratrol and polyphenols .

    PMI - le syndrome et les effets pharmacologiques du resvératrol et de polyphénols.


    Mittelmeer, milde Sonne sowie mediterrane Pflanzenwirkstoffe Antioxidans Resveratrol & Olivenpolyphenole sind ideal für die Prävention der Zivilisationserkrankungen. !

    Mediterranean, mild and sunny Mediterranean plants active antioxidant resveratrol Olivenpolyphenole & are ideal for the prevention of civilization diseases.!

    Méditerranée, le soleil doux et plantes méditerranéennes et des substances actives Resveratrol antioxydant Olivenpolyphenole sont idéales pour la prévention des maladies de la civilisation.!

    Mit freundlichen kollegialen Grüßen

    Ihr

    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor
    PMI-Ärzteverein e.V.
    Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
    Department of Medical Research
    Département de la recherche médicale
    P.O. Box 20 10 53
    53140 Bonn – Bad Godesberg / GERMANY

    &

    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor
    PMI-Ärzteverein e.V.
    Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
    Department of Medical Research
    Département de la recherche médicale
    P.O. Box 10 01 35
    53439 Bad Neuenahr / GERMANY

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