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Intrauterine device may trigger typical attacks of familial Mediterranean fever: a case report

Intrauterine devices (IUDs) have been widely used in the world for contraception by gynecologists as an effective and safe method. Herein, we present a woman with FMF as the first case, whose attacks were triggered by copper-containing IUD. Our hypothesis in the present case was that sterile mild inflammation in the uterus caused by copper-containing IUD may be the initial source of systemic inflammatory response.

In our opinion, clinicians should consider that the copper-containing IUDs may be another cause of FMF attacks in women using this contraceptive method.

Zusammenfassung

Das familiäre Mittelmeerfieber (FMF) ist eine autosomal rezessiv vererbte Erkrankung, die durch episodische, wiederkehrende, selbst limitierte Attacken von Fieber und Serositis (sterile Peritonitis, Pleuritis, Arthritis etc.) charakterisiert ist. Intrauterine Spiralen (IUD) werden weltweit von Gynäkologen zur wirksamen und sicheren Kontrazeption eingesetzt. Die Symptomatik des FMF wird auf eine ungenügende Restriktion von milden Entzündungen zurückgeführt.

Wir berichten über eine Patientin mit FMF, deren Attacken durch eine Kupfer-haltige Spirale ausgelöst wurden. Wir glauben, dass es sich dabei um den ersten beschriebenen Fall handelt. Unsere Hypothese im vorliegenden Fall ist, dass die sterile – durch die Kupfer­haltige Spirale ausgelöste – milde Entzündung im Uterus die ursprüngliche Quelle der systemischen inflammatorischen Antwort ist.

Unserer Meinung nach sollten daher klinisch eine Kupfer-haltige intrauterine Spirale als eine weitere mögliche Ursache für Attacken des FMF bei Frauen mit dieser Form der Kontrazeption in Erwägung gezogen werden.

 

Ilhan Kurultak, Can Kinalp, Mevlut Ceri, Prof. Tevfik Rıfkı Evrenkaya, Wiener klinische Wochenschrift 1/2/2015

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