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Sport und Arznei machen die Nase frei

Bis zu einem Drittel aller Schwangeren klagen über eine behinderte Nasen­atmung, bedingt durch eine Rhinopathia gravidarum.

Der Symptomenkomplex der Rhinopathia gravidarum kann zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft auftreten und über Tage bis Wochen persistieren. Bei Frauen mit leicht behinderter Nasenatmung genügt dann oft der Rat, das Kopfende des Bettes anzuheben, für reichlich Flüssigkeitszufuhr zu sorgen, die Raumluft ausreichend feucht zu halten und möglichst regelmäßig Sport zu treiben. Auch Kochsalz-Nasentropfen können hilfreich sein oder Nasenflügelheber in Pflasterform. Alpha-Sympathomimetika sind hingegen nur bei starken Beschwerden für wenige Tage und in möglichst geringer Dosierung ratsam. Eine Alternative, vor allem in den letzten beiden Schwangerschaftsdritteln, sind die lokal applizierbaren Steroide Fluticason und Mometason. Auch sie wirken abschwellend – allerdings erst nach zwei bis zehn Tagen.

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