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Vitamin D und Sprache - Versorgung im Fetalstadium und Wortschatz

Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft zu wenig Vitamin D im Blut hatten, sind mehr als doppelt so oft von Sprachproblemen betroffen als bei hohem mütterlichen Vitamin-D-Spiegel.

Vor 20 Jahren wurde die Vitamin-D-Konzentration bei 700 Schwangeren gemessen, ehe man bei den Kindern alle paar Jahre bis zum Erwachsenenalter Tests durchführte.

Zwar war es weder für das Verhalten noch für den Umgang mit Emotionen relevant, ob bei der Mutter einst ein niedriger Vitamin-D-Wert (15 bis 46 nanomol pro Liter, nmol/l) oder ein hoher (ab 72 nmol/l) ermittelt worden war. Deutliche Unterschiede wurden allerdings bei den Sprachfähigkeiten sichtbar: Im Vokabeltest für die zehnjährigen Kinder zeigten 18 Prozent der Gruppe mit wenig mütterlichem Vitamin D Rückstände. Bei jener Gruppe mit viel Vitamin D waren es nur acht Prozent. Ein Kausalzusammenhang konnte dabei allerdings nicht hergestellt werden.

Whitehouse A. J. O. et al.: Pediatrics 2012; doi:10.1542/peds.2011-2644

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