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Diagnostischer Wert von Ki-67, P53 und P63 bei der histologischen Unterscheidung einer partiellen hydatidenformen Mole von einem hydropischem Abort

ZIEL DER STUDIE: Wir untersuchten, ob die Expression von Ki-67, P53 und P63 bei hydropischem Abort (HA) und partieller hydatidiformer Mole (PHM) in der histologischen Unterscheidung der beiden oft schwierig differenzierbaren Entitäten nützlich sein kann. METHODIK: Es wurden 13 Fälle von HA und 25 Fälle von PHM aus dem Zeitraum von 2002–2010 aus den Archiven der Abteilung für Pathologie des Peking University People's Hospital und der Abteilung für Pathologie des Haidian Maternal and Child Health Hospita1s ausgehoben. Alle Präparate hatten die typischen histologischen Merkmale, bei allen lag die vollständige klinische Information vor. Die histologische Diagnose wurde von zwei Gynäko-Pathologen eindeutig gestellt. Alle Präparate waren P57 negativ, wodurch eine CHM ausgeschlossen war. Die Expression Ki-67, P53 und P63 wurde immunhistochemisch untersucht. ERGEBNISSE: Mikroskopisch schließen die pathologischen Charakterstika des HA ein villöses Ödem mit minimalen bis keiner Zystenbildung und milde trophoblastische Hyperplasie ein. Im Gegensatz dazu waren die pathohistologischen Merkmale der PHM durch fokale Hyperplasie der Trophoblasten mit einem hydropischen Anschwellen mit zentraler Zystenbildung gekennzeichnet. Die Ki-67 Expression wurde in den Kernen der Zytotrophoblasten und der intermediären Trophoblasten Population im Gewebe der Plazenta gefunden. Die Ki-67 Expression ist beim HA geringer als bei der PHM. Die P53 Expression wurde in den Kernen der Zytotrophoblasten und der intermediären Trophoblasten Population im Gewebe der Plazenta beobachtet. Es lag ein signifikanter Unterschied zwischen HA und PHM vor. P63 färbte sich auch in den Kernen der zytotrophoblastion Zellpopulation an. Hier lag allerdings kein signifikanter Unterschied zwischen HA und PHM vor. SCHLUSSFOLGERUNG: Die immunohistochemischen Nachweise eines hohen Ki-67 labeling Index und einer Überexpression von p53 könnten eine nützliche Hilfe zu den konventionellen Methoden der Differential-diagnose zwischen HA und PHM sein. Allerdings müssen weitere Studien unsere Ergebnisse bestätigen, da die Fallzahl der vorliegenden Studie doch limitiert ist.

Yunxin Chen, Danhua Shen, Yiqun Gu, Pingping Zhong, Junlin Xie, Qiujin Song, Wiener klinische Wochenschrift 5/6/2012

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