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Langzeitstudie zur Myomembolisation

Myomembolisation ist eine Alternative zur Uterus Entfernung:  Hierbei werden die Blutzufuhr zum Myom gestoppt und das Geschwür ausgehungert, ganz ohne Einschnitte und Narben. "Gebärmuttererhalt ist, abgesehen von der minimalen Invasivität, wohl der entscheidende Vorteil, den dieser Eingriff bietet", sagte Siegfried Thurnher, Vorstand der Abteilung für Radiologie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien.

Erfolgsrate über 70 Prozent

Die Auswertung der neuesten Langzeitstudie zur Myomembolisation belegt die nachhaltige Wirkung des Eingriffes: Bei 76 Prozent aller Frauen ist es trotz hartnäckiger Symptome nicht mehr nötig, den Uterus zu entfernen. Bei starker Monatsblutung liegt die Heilungsrate gar bei 80 bis 90 Prozent. Auffallend in der klinischen Studie ist auch die schonende Natur des Eingriffes.

Patientinnen bleiben meist nur ein bis zwei Tage im Krankenhaus, werden unter örtlicher Betäubung behandelt und können nach ca. zehn Tagen wieder ihrem gewohnten Lebensrhythmus nachgehen.

Rund 800 Fachärztinnen und Fachärzte tagen seit Donnerstag, bis Samstag in Salzburg bei der gemeinsamen Jahrestagung der Österreichischen, Deutschen und Schweizerischen Gesellschaften für Interventionelle Radiologie.

Webtipp

http://www.oegir.at 
http://www.myome.or.at

 

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