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Abtreibungsgegner verurteilt

Arzt und Patienten waren in Graz Übergiffen ausgeliefert.
Das Urteil im Stalking Prozess gegen den Anführer einer Gruppierung von Abtreibungs-Gegnern christlicher Fundamentalisten (HLI), wurde vom OLG Graz bestätigt.

Ein Grazer Gynäkologe, vor dessen Praxis die Übergriffe stattfanden, hatte Anzeige erstattet, nachdem die fanatischen Abtreibungsgegner eine Wohnung über seiner Ordination erworben hatten. Seitdem waren der Arzt, sein Personal und auch die Patientinnen dauernden Übergriffen ausgesetzt gewesen.

Nun bestätigt das OLG Graz die Verurteilungen. Der Abtreibungsgegner war erstinstanzlich wegen fortgesetzter Belästigung von Abtreibungs-Patientinnen zu einer Geldstrafe von 7.200 EUR verurteilt worden. Seine Gehilfen müssen zwischen 450 – 840 EUR bezahlen.

"Gehsteigberatung" ist Psychoterror

In Wien hatte es bereits vor sieben Jahren ein ähnliches Urteil gegeben. Damals hatte das OLG Wien im Prozess von Human Life International gegen eine Journalistin befunden, dass die sogenannte "Gehsteigberatung" in Wahrheit Psychoterror gegen Frauen ist.

Schutzzone nach französischem Vorbild

Zu fordern ist nun eine Schutzzone nach französischem Vorbild für ganz Österreich, damit derartige Missstände, die im ganzen Bundesgebiet grassieren, endlich unterbunden werden", so Dr. Christian Fiala, Leiter des Gynmed-Ambulatoriums. In Frankreich ist Psychoterror vor gynäkologischen Kliniken seit über zehn Jahren gesetzlich verboten.

Presse Gynmed/AN

  • Frau Chris Seg, 01.11.2011 um 04:13:

    „http://news.yahoo.com/two-abortion-clinic-employees-plead-guilty-murder-215707488.html“

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