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Foto: photos.com
Frauen sollen nach Eizellspende engmaschig betreut werden.
 

Eizellspende und Bluthochdruck

Warum Schwangere nach einer Eizellspende als Hochrisikopatientinnen einzustufen sind und welche Folgen die Eizellspende für eine Frau haben kann, untersuchten Pecks et al.

Forscher des Universitätsklinikums RWTH Aachen beschreiben eine Serie von Fällen, die in der eigenen Klinik aufgetreten sind. Innerhalb der letzten vier Jahre hatten acht Frauen, bei denen sich eine Eizellspende ermitteln ließ, wegen eines schwangerschaftsinduzierten Bluthochdrucks behandelt werden müssen. Drei dieser Schwangerschaften mussten wegen einer akuten Lebensbedrohung für die Mutter frühzeitig beendet werden. Die anderen fünf Fälle zeigten einen milderen Verlauf der Schwangerschaftshypertonie. Die Eizellspende wird seit mehr als 25 Jahren zur Behandlung der ungewollten Kinderlosigkeit angewendet. Wegen des Risikos für eine hypertensive Schwangerschaftserkrankung empfehlen die Autoren, dass Patientinnen nach Eizellspende engmaschig von Ärzten mit pränatalmedizinscher Spezialisierung betreut werden.

Quelle: Pecks, U. et al.: Deutsches Ärzteblatt International 2011; 108(3): 23–31; doi:10.3238/arztebl.2011.0023

Alphagalileo/PH, Ärzte Woche 5 /2011

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