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Resistenz gegen HER2-gerichtete Therapie: Mechanismen der Trastuzumab-Resistenz und mögliche Strategien zur Überwindung des Nichtansprechens auf die Behandlung

Trastuzumab ist eine hocheffektive Waffe in der Behandlung des HER2-positiven Mammakarzinoms. Dieser monoklonale Antikörper ist sowohl in der metastasierten als auch adjuvanten Situation zur Behandlung zugelassen. Trotzdem bleiben viele Fragen über den optimalen Einsatz weitgehend offen. Insbesondere die Tatsache, dass ein signifikanter Anteil HER-2 positiver Mammakarzinome primär nicht auf eine Trastuzumab-Therapie ansprechen oder nach etwa einem Jahr eine Resistenz gegenüber diesem Antikörper entwickeln, bedarf intensiver Forschungsarbeit. In dieser Zusammenfassung des aktuellen Wissenstands über die Resistenzmechanismen gegenüber Trastuzumab werden als mögliche Ursachen der extrazelluläre trunkierte HER2-Rezeptor, der Verlust des Tumor-Suppressors PTEN, die Aktivierung alternativer Signalwege (z. B. IGFR etc.) und der Verlust der Rezeptor-Antikörper-Interaktion diskutiert. Die Entwicklung von Strategien zur Aufhebung der Resistenzentwicklung stellt ein wichtiges Betätigungsfeld bei der Behandlung des HER2-neu positiven Mammakarzinoms dar.

Michael Hubalek, Christine Brunner, Karin Matthä, Christian Marth, Wiener Medizinische Wochenschrift 19/20/2010

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