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Häufigkeiten von Zyklusstörungen bei Jugendlichen sowie Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt der Menarche und der Entstehung von Zyklusstörungen

In jener Studie wurden die klinischen Daten aller Mädchen, die von 2001–2008 auf der kinder-und jugendgynäkologischen Ambulanz der Universitätsfrauenklinik in Wien wegen Zyklusstörungen betreut worden sind, ausgewertet (n = 255). Am häufigsten litten die Patientinnen unter Dysmenorrhoe (29 %), Tempoanomalien (24 %) und Metrorrhagie (19 %). Insgesamt konnte in 57 % eine zugrunde liegende Ursache festgestellt werden. In der Mehrheit der Fälle (24 %) war diese hormonellen Ursprungs. Die Therapie war in 54 % eine hormonelle. In einem zweiten Schritt widmete man sich der Frage nach einem möglichen Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt der Menarche und der Entstehung von Zyklusstörungen. Hierfür wurden die Mädchen mit primärer Amenorrhoe von der Analyse ausgeschlossen (n = 219). Das Ergebnis war jenes, dass jedes Menarchenalter zu einer speziellen Art der Zyklusstörung führte, von welcher die Patientin anschließend am häufigsten betroffen war. Lediglich bei einer Menarche mit 16 Jahren waren zwei Störungen gleich häufig genannt worden.

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