zur Navigation zum Inhalt
 

Schilddrüse und Schwangerschaft

Bei bestimmten Patientengruppen, Frauen mit vorbekannten Schilddrüsenerkrankungen, mit Autoimmunerkrankungen, insbesondere Diabetes mellitus Typ 1, Z. n. Kopf- und Halsbestrahlungen sowie Infertilität sollte bereits präkonzeptionell bezüglich einer etwaigen Schilddrüsenfehlfunktion untersucht und aufgeklärt werden. Sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie muss bei schwangeren und stillenden Frauen bedacht werden, dass zwei Patienten behandelt werden – die Frau und ihr (ungeborenes) Kind. Daher muss eine Balance zwischen effektiver Diagnostik und Therapie beziehungsweise nur minimaler Gefährdung des Kindes gefunden werden. Optimalerweise erfolgt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Endokrinologen, Nuklearmediziner, Gynäkologen, Neonatologen und ggf. auch Chirurgen. Der folgende Artikel gibt einen Überblick über die physiologischen und pathologischen Veränderungen der Schilddrüse sowie deren Diagnostik und Therapie bei Frauen im gebärfähigen Alter, mit unerfülltem Kinderwunsch, bei Schwangeren sowie bei Frauen nach der Geburt.

Johanna Mayr, Susanne Kohlfürst, Hans-Jürgen Gallowitsch, Peter Lind, Peter Mikosch, Wiener Medizinische Wochenschrift 7/8/2010

Volltext dieses Beitrags / entire article auf SpringerLink

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben