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Nackenmassagen bei Brustkrebs

Klassische Massage verringert Beschwerden, Fatigue und Stimmungsschwankungen nach Krebstherapie.

„Aktuelle Studien weisen auf positive Veränderungen physiologischer Parameter z. B. bei Stress und der Regulation des Immunsystems hin. Daher haben wir in unserer Studie den Einfluss regelmäßiger Massagen auf die psychischen Auswirkungen der Krebstherapie bei Frauen mit Brustkrebs geprüft“, erklärt die Psychoonkologin Dr. Martina Rauchfuß von der Charité Berlin. 86 Frauen wurden nach der Krebsbehandlung randomisiert in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt fünf Wochen lang zweimal wöchentlich Rücken- und Nackenmassagen, die andere nicht. In der Massage-Gruppe verringerten sich daraufhin psychische Beschwerden nach der Therapie signifikant im Vergleich zur Kontrollgruppe. Zudem fand sich nach Massagetherapie eine signifikante Abnahme des Stresserlebens und des Cortisol-Werts im Blut.

Quelle: Listing, M. et al.: Psycho-Oncology 2009; 18: 1290-9. Listing, M. et al: Archives of Women‘s Mental Health 2010; doi: 10.1007/s00737-009-0143-9

Charité/PH, Ärzte Woche 11 /2010

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