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Foto: Rita Obergeschwandner
Mag. Sylvia Groth MAS
 

Mädchen halten Notfallpille für Abtreibung

Die Pille danach ist seit Jahresbeginn rezeptfrei erhältlich. Nun weist das Grazer Frauengesundheitszentrum auf Wissenslücken rund um das Notfallverhütungsmittel hin. Besonders häufig kommt es zu einer Verwechslung mit der sogenannten Abtreibungspille.

„Die bürokratischen Hürden sind beseitigt, doch die Schranken in den Köpfen können wir nur durch Information zu Fall bringen“, stellt Mag. Sylvia Groth, Geschäftsführerin des Frauengesundheitszentrums, fest.

Besonders wichtig ist ihr die sachliche und umfassende Aufklärung in Schulen und Apotheken. „Immer wieder berichten uns Mütter, wie wenig ihre Töchter über die Pille danach und ihre Wirkungsweise wissen. Die Mädchen selbst zeigen sich bei Beratungen häufig erstaunt, dass es die Möglichkeit der Notfallverhütung überhaupt gibt. Viele kennen den Unterschied zwischen Pille danach und der sogenannten Abtreibungspille nicht.“

Um Mädchen zu informieren, aber auch Mütter sowie Lehrerinnen und Lehrer zu unterstützen, gibt das Frauengesundheitszentrum auf seiner Website www.fgz.co.at nun Antworten auf die häufigsten Fragen zur Pille danach. Beispielsweise werden die verschiedenen Wirkungsweisen der Präparate beschrieben und auf Nebenwirkungen hingewiesen.

 

Hintergrundinformationen erhalten Interessierte unter:
www.fgz.co.at/Links.199.0.html

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