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Dermatologie 16. Oktober 2007

Biologika in der Dermatologie

Liebe Leserinnen und Leser,

Eine Revolution in der Therapie der Psoriasis stellen Biologika dar – meinen die einen. Eine Bereicherung sehen jedenfalls die meisten Hautärzte darin. Nachdem einige der Substanzen bereits seit etlichen Jahren auf dem Markt sind – weitere Zulassungen werden folgen –, ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme.
Was sind sie eigentlich, diese Biologika? Substanzen, die „aus lebendem Material aus Mensch, Pflanze, Tier oder Mikroorganismus gewonnen und für die Behandlung, Prävention oder Heilung von Erkrankungen des Menschen genutzt werden“, lautet die Definition der FDA. Diese Beschreibung trifft zugegebenermaßen auf viele Arzneimittel zu, im konkreten Fall sind die neuen systemischen Psoriasis- bzw. Psoriasis-Arthritis-Therapeutika – TNF-alpha-Blocker bzw. monoklonale Antikörper – gemeint, mancherorts werden auch die Calcineurininhibitoren zur Behandlung der Neurodermitis mit einbezogen.
Anfang Mai veranstaltete die Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie ein Symposium zum Thema. hautnah hat die Referenten zu Beiträgen eingeladen. So finden Sie in diesem Heft einen Überblick über Klinik und konventionelle Therapieoptionen der Psoriasis, Updates zu den derzeit auf dem Markt befindlichen Wirkstoffen, Anmerkungen zur bedachten Anwendung und zur gründlichen Anamnese, aber auch Beobachtungen zum Off-label-Einsatz und einen Übersichtsartikel über die Psoriasis-Arthritis. Neues zur atopischen Dermatitis und Erfahrungen mit den topischen Calcineurininhibitoren komplettieren diese Ausgabe von hautnah.

Elisabeth Tschachler-Roth,
Chefredakteurin von Ärzte Woche – hautnah

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