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Dermatologie 1. Oktober 2007

Dermatomykosen mit epidemiologischem Potenzial: Tinea capitis und Onychomykose

Infektionen durch Dermatophyten, sog. "Dermatophytosen", zählen zu den häufigsten Infektionskrankheiten des Hautorgans, mit unterschiedlicher Verteilung. In Abhängigkeit von geographischen Regionen sowie von sozioökonomischen Umständen sind schätzungsweise 10–15 % der Weltbevölkerung davon betroffen. Während Pilzinfektionen des Hautorgans bislang ähnlich wie Ektoparasitosen (Ungezieferbefall der Haut) mit mangelnder Hygiene, schlechten Wohn- und Lebensbedingungen und Krankheit in engen kausalen Bezug gebracht wurden, hat sich dieses ätiologische Muster in den letzten Jahrzehnten drastisch geändert: Gerade in hoch entwickelten, d. h. zivilisierten Ländern des europäischen Kontinents, aber auch in den USA wird seit 1990 eine signifikante Zunahme von Kopfpilz- (Tinea capitis) sowie Nagelpilz-Infektionen beobachtet.

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