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Dermatologie 25. Jänner 2006

Editorial

Mitte Mai 2005 traf sich die Weltspitze an Dermato-Onkologen und dermato-onkologischen Grundlagenforschern auf dem 10. Hautkrebs-Weltkongress. Dass sich die rund 600 hochkarätigen Fachleute aus 48 Ländern ausgerechnet im Wiener AKH einfanden, ist kein Zufall. Denn in den letzten 30 Jahren ist Österreich unter dem kürzlich emeritierten Vorstand der Wiener Univ.-Hautklinik, Prof. Dr. Klaus Wolff, weltweit in die Top 5 der dermatologischen Forschung aufgerückt. Wolff und sein Nachfolger Prof. Dr. Hubert Pehamberger haben besonders die Dermato-Onkologie zum wissenschaftlichen und klinischen Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht und wesentliche Forschungsinnovationen initiiert, die mittlerweile Weltstandard sind, wie beispielsweise die Auflichtmikroskopie. Fortschritte wird die Dermato-Onkologie angesichts der starken Zunahme von Hautkrebserkrankungen auch in Zukunft gut gebrauchen können. Denn die Experten erwarten eine wahre Hautkrebsepidemie. So wurden am Hautkrebs-Kongress aktuellste Erkenntnisse über Prävention, Früherkennung, Diagnose, Grundlagenforschung und Therapie des Melanoms, aber auch der Non Melanoma Skin Cancer wie Basalzell- und Plattenepithelkarzinom und Lymphom diskutiert.
Eine wesentliche Säule in der Prävention von Hautkrebs ist bekanntermaßen ein vernünftiger Umgang mit der Sonne. Das UV-Licht ist wohl auch der größte extrinsische Faktor in der Haut-alterung. Angesichts des zunehmenden Alters der Bevölkerung und der steigenden kosmetischen Ansprüche hat es der Dermatologe bei älteren PatientInnen oft nicht leicht, zwischen rein ästhetischen Begehrlichkeiten und tatsächlichen Hauterkrankungen zu trennen. Weiters bieten wir einen Überblick über Hautveränderungen im Alter und wie sie zu behandeln sind.

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