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Dermatologie 8. Juli 2015

Die Beurteilung von Hundebissverletzungen aus gerichtsärztlicher Sicht

Die Identifizierung einer Bissverletzung sowie deren Differenzierung zwischen menschlichen und tierischen Ursprungs stellen den Allgemein- oder Notfallmediziner aufgrund geringer Fallzahlen oft vor eine schwierige Aufgabe. Da die Beurteilung von Bissverletzungen bezüglich ihres Gefährdungspotentials, Risikoprofils und Ursprungs durch einen Gerichtsmediziner in der Regel erst nach ärztlicher Behandlung anhand von Krankenblattunterlagen und Bildmaterial durchgeführt wird, ist es als Erstversorger essentiell das gesamte Verletzungsbild gut zu dokumentieren und falls notwendig, Abriebe für eine weiterführende molekularbiologische Aufarbeitung abzunehmen.

In der vorliegenden Arbeit werden die wichtigsten Aspekte von Bissverletzungen präsentiert und die jeweils möglichen Verletzungsbilder erläutert. Anhand aktueller Fachliteratur sollen die Möglichkeiten und Grenzen der Beurteilung solcher Fälle dargelegt und Hilfestellungen zur Dokumentation gegeben werden.

Summary

The identification of a bite injury and its differentiation between human and animal origin demand a high level of special knowledge from the examining physician. The evaluation of bite injuries in terms of their hazard potential, risk profile and origin is usually done by a forensic specialist based on medical record documentation after immediate medical treatment. Therefore, as a first responder, a detailed documentation of the entire injury pattern is essential. If necessary, samples for further DNA analysis should be taken.

The present article is intended to give a brief introduction to various aspects of bite injuries as well as to point out possibilities and limitations of the assessment of such cases.

Assoz.-Prof. PD Dr. med. Sebastian N. Kunz, Jiri Adamec, Christina Grove, Wiener Medizinische Wochenschrift 9/10/2015

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