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Dermatologie 1. Februar 2008

Zur Rolle von Chirurgie und plastisch-rekonstruktiver Chirurgie in der Behandlung chronischer Wunden

GRUNDLAGEN: Die veränderte Altersstruktur unserer Bevölkerung und neue Therapiemethoden chronischer Krankheiten bewirken, dass die Anzahl von Patienten mit chronischen Wunden ständig steigt. METHODIK: Anhand der Literatur einerseits und den Erfahrungen aus dem eigenen Krankengut werden die differentialtherapeutischen Möglichkeiten zwischen konservativen und chirurgischen Behandlungsstrategien bei chronischen Wunden herausgearbeitet. ERGEBNISSE: Trotz der hohen Anzahl von Patienten mit chronischen Wunden gibt es wenig evidenzbasierte Literatur zur Frage der konservativen oder chirurgischen Wundbehandlung. Eigene Erfahrungen zeigen, dass bestimmte Formen von Dekubitalgeschwüren und Strahlenfolgen an der Haut mit Exulzeration eindeutig chirurgisch zu behandeln sind. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das Wissen um konservative und die Fähigkeit zu chirurgischen Behandlungstechniken chronischer Wunden unterstreichen die Bedeutung des chirurgisch Tätigen für diese speziellen Krankheitsbilder. Eine verstärkte wissenschaftliche Aufarbeitung der Behandlungsstrategien ist aber zu fordern.

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