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Dermatologie 8. August 2014

Vitiligo: Was gibt es Neues im Psycho-Neuro- Endokrino-Immunologischen Zusammenhang und bei verwandten Therapien?

Die Vitiligo ist eine erworbene pigmentäre Hauterkrankung unbekannter ätiologie, welche von gut abgegrenzten weißen Hautflecken unterschiedlicher Größe und Verteilung gekennzeichnet ist. Ungeachtet neuer, relevanter Forschungen und Erkenntnisfortschritte ist der Grund für das Abnehmen von Melanozyten und die Induktion der charakteristischen pigmentarmen Läsionen der Vitiligo nicht hinreichend geklärt. Trotz rezenter Erkenntnisse im Bezug auf genetische, immunologische und oxidative Stressfaktoren ist die genaue Pathogenese der Vitiligo unklar. Im Entstehen begriffen ist ein innovatives Konzept, das auf die gegenseitige funktionelle Beeinflussung zwischen dem Nerven- und Immunsystem aufbaut. So könnten von peripheren Nervenenden ausgehende Neuropeptide mit neuen Zytokinen synergieren und sich negativ auf die melanozytische Funktions- und Entwicklungsfähigkeit auswirken. Die wachsende Evidenz im Hinblick auf die Bedeutung von Neuropeptiden bei der Pathogenese der Vitiligo geht mit einem neuen, gewinnbringenden Ansatz in der Vitiligotherapie auf der Basis der Neuropeptidenregulation einher.

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