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Dermatologie 24. April 2012

Hautkrebsgefahr durch Solarien höher als gedacht

Die Krebsgefahr durch Solarienbesuche ist höher als bisher gedacht. Das belegt eine internationale Meta-Studie, die auf einem Hautkrebs-Expertenforum in Berlin vorgestellt wurde. "Das Risiko, an einem malignen Melanom zu erkranken, steigt auf fast 200 Prozent, wenn Solarien bis zu einem Alter von 35 Jahren regelmäßig benutzt werden", warnte Eckhard Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP), am Dienstag.

Schon ein Solarienbesuch pro Monat erhöhe die Gefahr, so Breitbart. Nach zwei bis drei Jahrzehnten steige das Risiko sogar auf das 2,4-Fache. Vom malignen Melanom, dem schwarzen Hautkrebs, sind verstärkt junge Frauen betroffen. Er gilt als bösartigste Form von Hautkrebs. ADP und Deutsche Krebshilfe forderten stärkere Kontrollen für Solarien und warnten vor therapeutischen Angeboten der Sonnenstudios.

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