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Dermatologie 1. März 2011

Hypopigmentierte Narben als Folge einer Selbstbehandlung mit einer freiverkäuflichen Creme zur Entfernung von Warzen und Muttermalen

Die Entfernung melanozytärer Nävi (pigmentierte Muttermale) mittels destruktiver Verfahren, wie z.B. Laser oder Elektrokaustik, gilt heute als obsolet, da bei diesen Operationstechniken eine histologische Evaluation und insbesondere der Ausschluss einer malignen Transformation unmöglich ist. Nichtsdestotrotz bietet sich dem gutgläubigen Verbraucher ein großes Angebot an sogenannten "narbenfreien", "Do-it-yourself" Produkten zur selbständigen Entfernung von Muttermalen und anderen Hautläsionen. Wir berichten über zwei Patientinnen die sich nach der Anwendung einer solchen Creme zur Entfernung von Muttermalen, welche sie im Internet bestellt hatten, mit unerwarteten Nebenwirkungen in unserer Praxis vorstellten. Schließlich geben wir einen Überblick über das breite Spektrum der potentiellen Nebenwirkungen entsprechender "Do-it-yourself" Produkte.

Said Hilton, Günter Reinerth, Heike Heise, Bettina A. Buhren, Edwin Bölke, Peter A. Gerber, Wiener klinische Wochenschrift 5/6/2011

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