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©Almirall/Haumer
V.l.n.r.: ÖGDV-Präsidentin Prof. Dr. Beatrix Volc-Platzer, Prof. Dr. Norbert Sepp, Mag. Günter Schaden (General Manager Almirall GmbH)
 
Dermatologie 7. Februar 2011

Ferdinand-von-Hebra-Preis für Prof. Dr. Norbert Sepp

Ausgezeichnete Forschung zu mikrovaskulären Endothelzellen und kutanen Vaskulitiden

An der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV) wurde die begehrte Auszeichnung dem Innsbrucker Dermatologen Prof. Dr. Norbert Sepp für seine Forschungsleistungen auf dem Gebiet der humanen mikrovaskulären Endothelzellen und kutanen Vaskulitiden verliehen.

Eine Funktionsstörung des Endothels geht mit weitreichenden pathologischen Folgen einher. Dazu zählen auch Autoimmunerkrankungen wie der Systemische Lupus erythematodes, Dermatomyositis und kutane Vaskulitiden. Die wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Erkrankungen gehört zum klinischen Schwerpunkt von Prof. Sepp, der die Lymphom- und Autoimmundermatosenambulanz und das Immunfluoreszenzlabor der MedUni Innsbruck leitet. Der Dermatologe konnte den Einfluss von angiogenetischen Wachstumsfaktoren auf die Expression von Adhäsionsmolekülen von Hautendothelzellen zeigen. „Integrine sind Eiweißmoleküle, die Zellen mit anderen Zellen sowie mit der extrazellulären Matrix verbinden und in der Signalübermittlung zwischen Zellen und deren Umgebung eine bedeutsame Rolle spielen. Wir konnten zeigen, dass angiogenetische Faktoren und proinflammatorische Zytokine diese Integrine an der Zelloberfläche verändern können. Somit stellen Integrine ein relevantes Target für künftige Therapieoptionen dar“, erklärt Sepp.

Der Ferdinand-von-Hebra-Preis, gestiftet von der Firma Almirall (ehem. Hermal), wird von der ÖGDV alle zwei Jahre für ein zusammenhängendes Opus mehrerer Publikationen verliehen, die zu einem wesentlichen Fortschritt auf dem Gebiet der dermatologischen und/oder venerologischen Forschung geführt haben.

Quelle: www.i-med.ac.at, Medizinische Universität Innsbruck

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