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Dermatologie 7. Februar 2011

Haarglättungsmittel aus dem Internet

Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin rät Verbrauchern und Frisören vom Gebrauch von Haarglättungsmitteln ab, die Formaldehyd (in teilweise hohen) Konzentrationen enthalten. Aufgefallen waren Mittel, die freies Formaldehyd in Konzentrationen von 1,7 bis 1,8 Prozent enthielten. „Solche Konzentrationen können die Gesundheit schädigen“, sagt BfR-Präsident Prof. DDr. Andreas Hensel. Formaldehyd wirkt stark reizend auf Augen, Haut und Schleimhäute. Der Stoff kann außerdem Allergien auslösen und ist vom BfR als krebserzeugend beim Menschen eingestuft worden. In der EU ist Formaldehyd für die Anwendung in Haarglättungsmitteln nicht zugelassen. Offenbar beziehen Verbraucher und Frisiersalons aber Produkte aus dem Ausland mittels Direktimport oder über das Internet, ohne zu wissen, dass diese ihrer Gesundheit schaden können.

BfR/PH, hautnah 1/2011

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