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Dermatologie 1. März 2010

Hautinfektionen durch Staphylococcus aureus in der Reisemedizin

Staphylococcus aureus kann häufig als Ursache eitriger Hautinfektionen bei Rückkehrern aus den Tropen und Subtropen isoliert werden In dieser Übersichtsarbeit wird der aktuelle Wissenstand zu reiseassoziierten, S aureus positiven Hautinfektionen referiert, Wobei neuere Erkenntnisse sowohl zu Pathogenitätsfaktoren als auch zu angeborenen Immunmechanismen besondere Berücksichtigung finden. Neben der Bedeutung einer Methicillinresistenz und des Panton-Valentine Leukozidin bei der Entstehung dieser Infektionen wird die Rolle antimikrobieller Peptide bei deren Abwehr dargestellt. Widersprüchliche Beobachtungen zu einer möglichen Bedeutung internationaler Reise- und Migrationsbewegungen für die weltweite Zunahme von ambulant erworbenen Infektionen mit Methicillin-resistenten S. aureus-Stämmen werden zusammengefasst. Bislang noch ungeklärte Fragestellungen und damit der weitere Forschungsbedarf auf diesem Gebiet werden ebenfalls aufgezeigt.

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