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Transplantationen 17. Dezember 2013

Chinesische Ärzte nähen Hand von Unfallopfer vorübergehend an Fuß

Nach einem Monat wieder an richtiger Stelle angebracht

Chinesische Ärzte haben die durch einen Unfall abgetrennte Hand eines Mannes vorübergehend an dessen Bein angenäht und sie erst nach einem Monat wieder an der richtigen Stelle angebracht. Wie die Zeitung "Xiaoxiang Chen Bao" am Dienstag berichtete, hatte der 25-jährige Xiao Wei im November in Changde in der Provinz Hunan einen Arbeitsunfall, bei dem ihn eine Bohrmaschine die rechte Hand wegriss. Die Verletzung war demnach so schwer, dass die Hand nicht sofort wieder angenäht werden konnte.

Um die Hand zu retten, befestigten die Chirurgen in der Provinzhauptstadt Changsha sie deshalb erst einmal oberhalb der Achillesferse, um sie mit der Zufuhr von Blut am Leben zu erhalten. Anfang Dezember erfolgte dann die Transplantation vom Bein an den verstümmelten Arm.

Die neunstündige Operation war dem Zeitungsbericht zufolge kompliziert, aber erfolgreich. Xiao Wei muss sich jetzt noch weiteren Operationen und Rehabilitationsübungen für die Motorik seiner Hand unterziehen. "Es ist wie beim Hausbau", zitierte das Blatt Xiaos Arzt Tang Juyu. "Derzeit ist das Gebäude im Großen und Ganzen fertiggestellt. Jetzt geht es noch um die Innendekoration."

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